Ovotest

Schwangerschaft

 

Die Schwangerschaft beginnt mit der Befruchtung eines reifen Eis. Dieses nistet sich in der Gebärmutter ein und teilt sich. Die Schwangerschaft dauert beim Menschen 263-273 Tage (von der Empfängnis an). Mit dem Heranwachsen des Eis in der Gebärmutter vergrößert sich diese, woraus man das Alter der Schwangerschaft recht genau erschließen kann. Im Allgemeinen wird die Schwangerschaft am Ausbleiben der Regelblutung erkannt. Es kann jedoch auch vorkommen, dass diese in den ersten Monaten fortbesteht. Durch die vermehrte Produktion des Hormons Beta-hCG (humanes Choriongonadotropin) zu Beginn einer Schwangerschaft, kann bereits 14 Tage nach der Empfängnis bzw. ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode mit einem Schwangerschaftstest das Vorliegen einer Schwangerschaft bestimmt werden. Nachweisbar ist eine Schwangerschaft mit einem Schwangerschafts-Frühtest bis zum ca. 4 Monat. Hiernach wird nur noch eine geringe Menge des hCG-Hormons im Körper der Frau produziert. Das Fortbestehen erhöhter hCG-Spiegel nach Abtreibung oder Fehlgeburt kommt dadurch zustande, dass der Körper längere Zeit braucht, um wieder auf „nicht schwanger“ umzustellen, sinnvoll ist die Durchführung eines Test etwa 6 Wochen nach der Abtreibung bzw. Fehlgeburt.

Ein gewisser Anteil der Schwangerschaften entwickeln sich nicht über die Anfangsstadien hinaus. Oft unterscheidet sich die Blutung, die sie beendet, nicht von einer normalen Regelblutung. Andererseits sind Regelblutungen trotz bestehender Frühschwangerschaft nicht selten. Treten sie ein, sollten man zur Sicherheit den Frauenarzt zu Rate ziehen.

Übelkeit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und ähnliche Symptome kommen in der Schwangerschaft häufig vor, sind aber kein eindeutiges Zeichen, ebenso wie geschwollenen Brüste oder Sekretion aus den Brustwarzen oder eine Gewichtszunahme.

Bei der Einnahme von Medikamenten sollte in einer Schwangerschaft vorsichtshalber ein Frauenarzt zu Rate gezogen werden, auch wenn es sich um Präparate handelt, die schon längere Zeit eingenommen werden oder die nicht verschreibungspflichtig sind. Alle behandelnden Ärzte sollten so früh wie möglich über die Schwangerschaft informiert werden um entsprechende Behandlungen anzupassen. „Normale“ Infektionen, z.B. Erkältungen oder Durchfälle sind, ebenso wie vorübergehendes, leichtes Fieber, für das wachsende Kind nicht gefährlich. Bei stark ausgeprägten und lang anhaltenden Symptomen, längerem oder sehr hohem Fieber sowie bei Harnwegs- und Genitalinfektionen ist aber immer ein rascher Besuch beim Arzt anzuraten.