Schwangerschaft

Die Schwangerschaft beginnt mit der Befruchtung eines reifen Eis, welches  sich in der Gebärmutter einnistet und teilt. Die Schwangerschaft dauert beim Menschen 263 bis 273 Tage (von der Empfängnis an).  Die Gebärmutter vergrößert sich mit dem Heranwachsen des Eis und lässt dadurch genaue Rückschlüsse auf die  Schwangerschaftswoche zu. Im Allgemeinen wird die Schwangerschaft am Ausbleiben der Regelblutung erkannt, diese kann jedoch auch in den ersten Monaten fortbestehen. Durch die vermehrte Produktion des Hormons Beta-hCG (humanes Choriongonadotropin) zu Beginn einer Schwangerschaft kann bereits 14 Tage nach der Empfängnis bzw. bis zu 4 Tage vor dem Fälligkeitstag der Periode das Vorliegen einer Schwangerschaft mit einem Schwangerschaftsfrühtest bestimmt werden. Nachweisbar ist eine Schwangerschaft mit einem Schwangerschafts-Frühtest bis zum Ende der Schwangerschaft, ca. 36 Stunden nach der Geburt ist HCG nicht mehr nachweisbar.

Nach einer Abtreibung oder Fehlgeburt bleibt der hCG-Spiegel noch etwas erhöht, da der Körper längere Zeit braucht, um wieder auf „nicht schwanger“ umzustellen, daher ist  die Durchführung eines Tests etwa 6 Wochen nach der Abtreibung bzw. Fehlgeburt sinnvoll.

Ein gewisser Anteil der Schwangerschaften entwickelt sich nicht über das Anfangsstadium hinaus und wird oft durch eine Blutung, die sich nicht von einer normalen Regelblutung unterscheidet, beendet. Andererseits ist zwar eine Regelblutung trotz bestehender Frühschwangerschaft nicht selten, jedoch sollte zur Sicherheit der Frauenarzt zu Rate gezogen werden.

Übelkeit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und ähnliche Symptome kommen in der Schwangerschaft häufig vor, sind aber kein eindeutiges Zeichen, ebenso wie geschwollene Brüste, Sekretion aus den Brustwarzen oder Gewichtszunahme.

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